Erlebnisanalyse

Eine Erlebnisanalyse bietet Ihnen in konzentrierter Form einen „Blick von außen“ auf Ihre Einrichtung oder ein bestimmtes Element davon (Ausstellung, Film, Wegesystem, Gästeführung, Printmaterialien, etc.). Normalerweise ist damit ein zeitlicher Aufwand von 1-2 Tagen verbunden, plus 2-3 Tage zur Entwicklung einer schriftlichen Rückmeldung. Darin zeigen wir Ihnen die aus unserer Sicht zentralen Herausforderungen der analysierten Elemente sowie erste Lösungsvorschläge auf.

Es gibt zwei wesentliche Gründe für eine solche Erlebnisanalyse:

Erstens zeigen Forschungsergebnisse, aber auch Erfahrungen von Praktikern, dass sich nach einer gewissen Zeit so etwas wie “Betriebsblindheit” einstellt. Unsere Erlebnisanalyse bietet Ihnen einen frischen Blick auf Ihre Einrichtung. Es geht darum, bekannte (und möglicherweise auch unbekannte) Herausforderungen Ihrer Einrichtung in einem neuen Licht zu betrachten und Alternativen aufzuzeigen. Es geht nicht um einen fertigen Erlebnisplan, sondern darum, einen ersten Eindruck entlang Ihrer Wünsche für die weitere Vertiefung aufzubereiten.

Die Lösung Ihrer Fragen sieht am Ende vielleicht anders aus, als in unserer Erlebnisanalyse vorgeschlagen – doch der „frische Blick von außen“ kann Ihrer Einrichtung helfen, neue Lösungswege zu suchen und zu gehen.

Zweitens sollte informelle Bildung das Erlebnis des Gastes als Ganzes berücksichtigen, sozusagen vom Eingang zum Ausgang. Eine Erlebnisanalyse untersucht daher u. a. Botschaften und Images, die vermittelt werden sollen, nicht nur bspw. Ausstellungselemente oder Räume.

Der Fokus unser Arbeit liegt immer auf der Frage: “Was passiert mit dem Gast?”. Doch gute, informelle Bildungsarbeit geht über reine „Besucherfreundlichkeit“ hinaus. Gute informelle Bildung bereichert das Erlebnis Ihrer Gäste, fesselt sie, wirkt anregend und motivierend. Darüber hinaus werden die Inhalte Ihrer Arbeit für Ihre Gäste leicht verständlich aufbereitet.

Mit anderen Worten, eine Erlebnisanalyse zeigt spezifische Möglichkeiten auf, entscheidende Kommunikations- und Erlebniselemente zu optimieren. Es geht nicht um einen detaillierten, fertigen Erlebnisplan, sondern darum, Möglichkeiten und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen.

Die Ausarbeitung und künftige Weiterentwicklung obliegt der jeweiligen Einrichtungen, die zu diesem Zweck optimalerweise ein eigenes Team ernennt und aufbaut.

Eine Erlebnisanalyse kann ein effizienter Weg sein, eine Einrichtung ohne komplette Reattraktivierung weiterzuentwickeln, vor allem, wenn das besagte Team vorhanden ist.